Deutschland soll präventiven Militärschlag der USA und Israels gegen Iran untersützen

Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (eine Einrichtung des Bundes) empfieht Deutschland in einer Studie, die USA und Irsael bei einem eventuellen Präventivkrieg gegen iran zu unterstützen.

Der Autor (Nahostexperte) stell die Lage einseitig aus Sicht der Saudis dar. Nicht bewiesene und überdies äußerst seltene Attacken auf Ölförderanlagen und Handelsschiffe rechnet er dem Iran zu und erweckt den Eindruck, diese Nadelstiche seien arnsthafte Bedrohungen für Saudi-Arabien.

„Für Irans Hauptgegner Saudi-Arabien drohte in den letzten Jahren die größte Gefahr aus dem Jemen, von wo die Huthis das Königreich mit von Iran gelieferten ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen beschießen – eine unbeabsichtigte Folge des Kriegs, den Saudi-Arabien seit März 2015 gegen die jemenitischen Rebellen führt. „

Die verbrecherische Einmischungspolitik Saudischer Salafisten in Afghanistan, Irak und Syrien und die Unterstützung von Al Kaida und dem islamischen Staat (IS) scheint kein Problem.

Aber die verbrecherische Einmischungspolitik des iranischen Regimes in der Region soll offenbar verwerflich sein.

Als sozialdemokratischer Friedenspoltiker kann man nicht Partei für den einen „Schurken“ gegen den anderen „Schurken“ ergreifen. Deeskalation ist nötig und möglich. Trotz der parteilichen Studie der „Bundesakademie für Sicherheitspolitk“.

Ein Gedanke zu „Deutschland soll präventiven Militärschlag der USA und Israels gegen Iran untersützen

  1. Patricio Salinas

    Dem Verfasser der oben genannten Studie kann man nur Unkenntnis des Grundgesetzes und der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland attestieren, denn Art. 26 des GG erklärt bereits die Vorbereitung eines Angriffskrieges als verfassungswidrig.

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