Archiv der Kategorie: Ukraine

Russland-Ukraine-NATO Konflikt nüchtern und fachlich betrachtet

Interview mit dem Friedensforscher Andreas Zumach

Ralf Becker von der Landeskirche Baden und Koordinator der Initiative Sicherheit neu denken.

Analyse von Dr. Manfred Scholz, SPD Landtagsabgeordneter a. D.

Ukrainekrieg: Unerhörte Stimmen aus der Bundeswehr

„Waffen für den Frieden“

Klaus von Dohnanyi: «Russland sollte nicht auf Dauer ein Feind bleiben»

Drei Interviews mit Klaus von Dohnanyi:

https://www.heise.de/tp/features/Die-USA-beherrschen-die-aussenpolitische-und-sicherheitspolitische-Lage-Europas-6707173.html

https://www.heise.de/tp/features/Und-wenn-s-dann-brennt-sollen-wir-Geld-und-Waffen-liefern-6719799.html

https://www.heise.de/tp/features/Deutschland-und-Frankreich-sollten-in-der-Nato-eine-eigene-Stimme-erheben-6746684.html

Sozialpsychologe Welzer warnt vor einer neuen „Ästhetik und Rhetorik des Krieges“ in Deutschland

Gigantisches Rüstungspaket von Olaf Scholz ist gefährlicher Irrweg der Freitag – von Jakob Augstein

Johano Strasser über die Kraft der Ideen (nur als PDF zum Herunterladen)

Zutat:  Aber zu Europa gehört nicht nur die Ukraine, sondern auch Russland. Darum sollten wir nicht nur die Weiterentwicklung der EU zu einer wirklich handlungsfähigen politischen Einheit vorantreiben, sondern auch die Perspektive einer gesamteuropäischen Sicherheitsarchitektur unter Einschluss eines demokratisierten Russlands ohne Putin trotz aller gegenwärtig nahezu unüberwindbar erscheinenden Hindernisse weiter verfolgen. Unser Ziel kann und darf nicht eine erneute Blockspaltung in Europa sein. Unsere Perspektive muss eine europäische und weltweite Ordnung bleiben, in der alle Menschen in Freiheit leben können

Krieg vom Ende her denken – Johannes Varwick

Heldenhaft, aber aussichtslos nennt der Politikwissenschaftler Johannes Varwick den Kampf der Ukraine gegen die russische Invasion.

Wie eine neue Politik gegenüber Russland aussehen sollte Sozialdemokratische Meinung von Wolfgang SchroederWolfgang Merkel07. April 2022

Olaf Scholz hat dies mit seiner beeindruckenden Rede zur „Zeitenwende“ der deutschen Außenpolitik vom 27. Februar 2022 angezeigt. Das letzte Wort war das nicht, die Debatte beginnt erst. Viele Fragen sind offen.

Von G20 zu G19? Ein Beitrag von Markus Engels

Fakt bleibt: Wir werden es uns angesichts der planetarischen Herausforderungen nicht erlauben können, die Gesprächsformate zur Lösung der großen Menschheitsherausforderungen abzuschaffen. Und ein neuer Kalter Krieg im Zeitalter von taktischen Atomwaffen, asymmetrischer Kriegsführung und einer Renaissance von Verschwörungserzählungen ist keine Strategie, sondern ein Irrtum.

Ziviler Widerstand ist effektiver

Die Macht der Muttersprache

Wolfgang Thierse: Verdammung der SPD-Entspannungspolitik ist falsch

Günter Verheugen über das Verhältnis der Europäischen Union zu Moskau und Washington

Von Kooperation zum Krieg, Russland und Westen während Bush und Putin – Audio-Dokumentatiom

Historische, politische und wirtschaftliche Hintergründe des Ukraine-Kriegs. Interview mit Jacques Baud,* Schweiz

Zwei nicht offizielle Meinungen (!) aus China

In einem Boot

Russlands Isolation droht auch China zu schaden. Der Schanghaier Experte Wei HU rät der Volksrepublik, sich schnell vom Verbündeten zu distanzieren.

„Manchmal kann eine neutrale Haltung vernünftig sein, doch das gilt nicht für diesen Krieg, in dem China nichts zu gewinnen hat.“

Diw Welt ist ken Dreieck

Vor 50 Jahren konnten die Staatschefs Chinas und Amerikas einen diplomatischen Durchbruch erzielen, der das Dreiecksverhältnis des Kalten Krieges umgestaltet und den Interessen beider Länder gedient hat. Greifen wir aber ein halbes Jahrhundert später immer noch auf diese überholte Sichtweise zurück, steigern wir die Gefahr eines Großmachtkonflikts und behindern unsere Fähigkeit, bei existenziellen Bedrohungen, die weit über die Ukraine hinausgehen, an einem Strang zu ziehen.

 

 

 

Es gibt keinen „völkerrechtskonformen“ Krieg in bewohnten Gebieten

Der russische Generalstab hat, fünf Wochen nach Kriegsbeginn, Regeln für die Kriegführung in der Ukraine veröffentlicht, nach denen die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur bestmöglich geschont werden sollen, zum Beispiel durch verzögerte Kampfführung. Was soll das?

Bei allen Interventions- und Angriffskriegen der USA nach 1945 (Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan) war ihnen der Schutz der „feindlichen“ Zivilbevölkerung in den Kampfgebieten völlig egal.

Die russische Armee war in ihren Interventionskriegen genauso rücksichtslos.

Was ist also anders in unserer und ihrer Wahrnehmung zur Ukraine? Es geht nicht um „irgendwelche“ weit weg lebende Asiaten, Araber oder Afrikaner. Die Betroffenen sind jetzt unsere Nachbarn,  Europäer, „weiße“ Frauen und Männer.

Das sollte uns zu denken geben. Und zwar dass es darum geht, diesen Krieg zu stoppen und zu verhandeln. Denn auch ukrainische Panzer schießen Häuser kaputt und Menschen tot.

 

Ukraine-Krieg wurde am 07.12.2021 vorhergesagt…

…falls die NATO keine substanziellen Zugeständnisse an Russlands Bedrohungsanalyse machen sollte. So der Politologe Johannes Varwick im Deutschlandfunk, der keine Glaskugel hatte sondern nur eine realistische Einschätzung der russischen Sicht.

Die USA dürften daran aber kein Interesse gehabt haben. Ein begrenzter Schießkrieg in Europa mit nachfolgendem totalem Wirtschaftskrieg (Tarnbegriff „Sanktionen“) war das Beste, was ihnen seit dem Sieg über Nazi-Deutschland passieren konnte.

  • Zerbombt wird ein europäisches Land.
  • Mit dem Flüchtlingsproblem muss die EU fertig werden.
  • Durch die Sanktionen ruinieren sich die EU und Russland gegenseitig ihre Wirtschaft.
  • Die EU wird als Konkurrenz der USA auf dem Weltmarkt geschwächt.
  • Die USA können ihr „schmutziges“ Frackinggas teuer verkaufen, überhaupt fahren ihre fossilen Energieträger über Jahre dicke Spekulationsgewinne ein.
  • Der Klimaschutz, mit dem die US-Industrie sowieso nichts am Hut hat,  wird sabotiert.